Auftakt der zweiten Projektphase der BBNE-Hubs – eine kleine Nachlese

Mitte Juni traf sich das Team von BBNE-Hubs zur internen Auftaktveranstaltung der zweiten Projektphase. Im Augustinerkloster in Erfurt kamen bekannte und neue Gesichter zusammen, um die Weichen für die nächsten zwei Jahre zu stellen.

In einem Innenhof unterhalten sich mehrere Menschen in kleineren Gruppen.
Die Teilnehmenden unterhalten sich im Innenhof des Augustinerklosters. © Nadine Baumann

Seit Anfang Mai 2026 wird das Projekt „BBNE-Hubs: Regionale Netzwerke zur nachhaltigkeitsorientierten Qualifizierung des beruflichen Aus- und Weiterbildungspersonals“ im Rahmen des Programms „Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) für zwei weitere Jahre gefördert. Im Zuge der verlängerten Förderung ist auch der Verbund regional und institutionell gewachsen. Zwei neue Projektpartner sind hinzugekommen: der Landesverband Nachhaltiges Sachsen e.V. und Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V.

Beim Treffen in Erfurt stand zu Beginn die Begrüßung neuer Teammitglieder und das gegenseitige Kennenlernen auf dem Programm. Die einzelnen Teilnehmenden teilten neben ihren beruflichen Werdegängen und BBNE-Erfahrungen auch persönliche Fun Facts. Wir können daher nun stolz berichten, dass sich unser BBNE-Hubs Team vielfältig zusammensetzt, unter anderem aus Radfahrer*innen, tropischen Gärtner*innen, Pfadfinder*innen, Auberginenliebhaber*innen, Star Trek- und Beaglefans sowie Personen, die Witze immer erklärt bekommen müssen. Ein Thema, das das Team zu spalten scheint, wurde bei der Vorstellungsrunde ebenfalls sichtbar: Ob Butter, Margarine oder gar nichts unter die Schokocreme auf das Brot muss, konnte nicht abschließend geklärt werden.

Nach dem gemeinsamen Start diente ein Rückblick dazu, die in der ersten Projektphase erreichten Meilensteine zu bewerten und Rückschlüsse für die weiteren Aktivitäten zu sammeln. Dabei wurde wieder einmal deutlich, dass das pädagogische Konzept der BBNE-Hubs aufgeht: Um BBNE erfolgreich zu verankern, muss der Fokus immer auf die Lebens- und Arbeitsrealitäten der Beteiligten gelegt werden. Dort können wir Wandel anstoßen und gemeinsam gestalten. In der ersten Projektphase wurde dies erfolgreich bei und mit den qualifizierten Trainer*innen, dem weitergebildeten Personal in Unternehmen und Bildungsträgern sowie mit verschiedenen Kooperationspartner*innen umgesetzt.

Für die zweite Projektphase hat das Team der BBNE-Hubs große Pläne:

Insgesamt fiel das Fazit des Auftakttreffens bei allen Teilnehmenden positiv aus: Alle Projektpartner*innen arbeiten mit großem Engagement an der strukturellen Verankerung von Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung. Bei den Diskussionen im Rahmen des Treffens wurden Strukturen geklärt, Prozesse abgestimmt und damit eine solide Grundlage für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der zweiten Projektphase geschaffen. Der Weiterentwicklung der BBNE-Hubs steht demnach also nichts mehr im Wege.