Besuch des BNE-Festivals NRW in Köln
Alanah Lesen und Katharina Hartwich vom BBNE-Hub Nord-West-Deutschland nahmen am 22. und 23. September am BNE-Festival NRW 2026 in Köln teil. Hier berichten sie, welche Impulse sie für ihre Arbeit bei BBNE-Hubs mitgenommen haben.

Unter dem Motto „Klima. Bildung. Gestalten.“ luden die Veranstalter*innen alle Interessierten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zum BNE-Festival NRW im Bürgerhaus Stollwerck in Köln ein. Alles drehte sich um die Frage, wie gute Bildungsarbeit für eine zukunftsfähige Welt aussehen sollte.
Bei BBNE-Hubs beschäftigen wir uns damit, Aus- und Weiterbildungen nachhaltig(er) zu gestalten und regionale Netzwerke aufzubauen. Genau deshalb war das Festival für uns ein sehr passender Ort: Es brachte Menschen zusammen, die Bildung als einen Ausgangspunkt für nachhaltige Veränderung verstehen.
Besonders spannend fanden wir den Impulsvortrag „Wenn der Wind sich dreht: Beobachtungen einer Klimajournalistin in Zeiten des Backlash – und was das für die Bildungsarbeit bedeutet“ von Susanne Götze. Ihre Erkenntnisse als Journalistin zeigten, wie stark Klimathemen aktuell gesellschaftlich und medial unter Druck geraten und wie wichtig es ist, in der Bildung faktenbasiert und zugleich motivierend zu kommunizieren. Ein wichtiger Aspekt war dabei, dass Nachhaltigkeit ein stärkeres positives Narrativ braucht. Wenn wir Menschen erreichen wollen, sollten wir Nachhaltigkeit nicht nur über Krisen und notwendige Veränderungen erzählen – das gilt auch für den beruflichen Kontext. Wir müssen deutlich machen, welche Chancen in einer nachhaltigen Entwicklung liegen. Für gute Arbeit, zukunftsfähige Unternehmen und eine lebenswerte Zukunft.
Neben den Vorträgen und Diskussionen waren auch die Workshops sehr interessant. Sie boten praxisnahe Methoden, wie Bildungsformate so gestaltet werden können, dass neben Wissen auch vor allem Handlungsfähigkeit und Gestaltungskompetenz vermittelt werden.
Besonders inspirierend war außerdem der Austausch mit Gleichgesinnten aus unterschiedlichen Bildungsbereichen. In vielen Gesprächen zeigte sich, wie viel Engagement bereits vorhanden und wie wichtig Vernetzung ist, wenn (berufliche) Bildung für nachhaltige Entwicklung langfristig umgesetzt werden soll.
Für unsere weitere Arbeit in den BBNE-Hubs nehmen wir viele Impulse mit:
- Wie können wir Nachhaltigkeit in beruflichen Lernorten noch stärker verankern?
- Wie schaffen wir Ausgangslagen, in denen Menschen selbst ins Handeln kommen?
- Wie können vorhandene (B)BNE-Projekt voneinander profitieren?
- Wie können BNE und BBNE gemeinsam gedacht werden, ohne die spezifischen Potenziale der beruflichen Bildung aus dem Blick zu verlieren?
Wer sich zu diesen und anderen Fragen austauschen möchte, kann sich gerne im BBNE-Hub seiner Region melden. Wir freuen uns auf den Kontakt!