Konzept
Regionale Netzwerke zur nachhaltigkeitsorientierten Qualifizierung des beruflichen Aus- und Weiterbildungspersonals
Im Projekt BBNE-Hubs sorgen drei Knotenpunkte für die regionale Verankerung von Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung, die Schulung von betrieblichem Bildungspersonal und die fachliche sowie institutionelle Vernetzung.
In den Regionen Nordrhein-Westfalen und Thüringen werden zwei bestehende regionale BBNE-Netzwerke mit erfahrenen Akteur*innen aus vorangegangenen Projekten sowie neuen Partnerinstitutionen ausgebaut. In Schleswig-Holstein erfolgt mit neuen Partner*innen der Aufbau eines weiteren BBNE-Netzwerks.
Übergeordnetes Ziel der BBNE-Hubs ist es, die Handlungsfähigkeit des Aus- und Weiterbildungspersonals in Unternehmen weiter und vor allem nachhaltig zu stärken. Dafür wird ein bereits erprobtes Konzept zur Qualifizierung des Aus- und Weiterbildungspersonals eingesetzt und verstetigt: der doppelte Multiplikatoren*innenansatz. Dabei wird Weiterbildungspersonal geschult und Trainer*innenpools für die drei BBNE-Hubs werden aus- und aufgebaut. Die Qualifizierung des betrieblichen Bildungspersonals wird dann durch diese geschulten Trainer*innen gewährleistet und von kooperierenden Kammern und Bildungseinrichtungen umgesetzt.
Schwerpunkte der BBNE-Hubs
- Aus- und Aufbau der BBNE-Netzwerke
- Integration der Hubs in bestehende regionale BNE-Netzwerke
- Erweiterung des Trainer*innenpools
- Durchführung des IHK-Zertifikatslehrgangs
- Gewinnung von weiteren regionalen Kammern
- Transfer des Lehrgangs auf andere Strukturen und regionale Anforderungen
Das Projekt BBNE-Hubs wird im Rahmen des Programms „Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesinstitut für Berufsbildung und den Sozialfond Plus der Europäischen Union gefördert.
Projektpartner
Der Projektverbund der BBNE-Hubs besteht aus Universitäten, IHK-Bildungsträgern und Nachhaltigkeitsorganisationen in den Regionen Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Gemeinsam leisten sie einen Beitrag zur beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung.